Freitag, 12. Oktober 2018

Butternut aus dem Ofen

Boah... wat lecker!
Wieso hat mir das niemand vorher gesagt? ;)

Und sowas von simpel auf den Tisch zu zaubern... benötigt werden:

1 Butternut-Kürbis
4  EL Öl (somit nicht mehr clean eating)
3 Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz, Curry, Paprika edelsüß

Den Kürbis halbieren und entkernen.
2 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden und in die ausgehöhlten Vertiefungen legen.
Die dritte Knoblauchzehe fein würfeln und mit den Gewürzen im Öl verrühren. Menge der Gewürze nach Belieben... ich hatte je 1 TL.

Die Kürbishälften rautenförmig einschneiden und die Flächen mit dem Würzöl bestreichen.
Das Ganze bei 200°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen 40-50 Min. backen.
Nach der Hälfte der Zeit noch mal das Öl, welches sich in den Vertiefungen gesammelt hat, über die Flächen verteilen.

Seeeehr lecker und sehr sättigend! Das Baguette dazu war eigentlich zu viel des Guten!





Durch die Verwendung von Öl ist es leider kein clean eating mehr. Falls jemand eine Idee hat, wie ich den Kürbis mit den Gewürzen trotzdem so schön durchzogen bekomme - gerne her damit! ;)

Donnerstag, 13. September 2018

back to the roots

So... die fetten Jahre sind vorbei! Oder so ähnlich! :D

Bevor ich vegan wurde, hatte ich schon mal eine lange Zeit, wo ich "clean" gegessen habe. D.h. ich habe keine Fertigprodukte/Industriefutter verwendet und immer alles frisch gekocht. Selbst Ketchup und Sweet Chili Soße habe ich zu der Zeit selbst gemacht. Da wusste ich dann wenigstens, was drin ist. Ich hatte mit Allergien und Unverträglichkeiten zu tun und hab mich u. a. deshalb von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern fern gehalten.

Tja... und kaum wird man vegan, feiert man jedes Fertigprodukt wie eine Huldigung an die Geschmacksnerven. Aber machen wir uns nix vor - gesund und unverarbeitet ist das Zeug nicht wirklich. Die Zutatenlisten lesen sich fast genauso gruselig wie bei jedem Omniprodukt.

Also mal wieder ein bisschen gelesen u. a. "How not to die" und Die-High-Carb-Diät von Dr. McDougall. Wobei der Titel bei McDougalls Buch ein bisschen in die Irre führt. Es geht nicht ausschließlich um die Gewichtsreduktion, sondern ist ein guter Gedankenanstoß für eine sinnige, vollwertige und gesunde Ernährung.

Also alles zurück auf Anfang und ab sofort wird wieder frisch, regional und saisonal gekocht. Die Fertigprodukte werden ab sofort wieder links liegen gelassen.

Vielleicht sollte ich noch mal erläutern, was ich unter Fertigprodukten verstehe und ob's Ausnahmen gibt. Fertigprodukte -> wie Oma schon sagte: alles mit mehr als 3 Sachen auf der Zutatenliste lässte besser stehen. ;)

- kein Brot (aus dem Supermarkt oder von Bäckerketten)
- keine Ersatzprodukte (Wurst-, Käse- oder Fleischfakes)
- kein Öl, es besteht zu 99,9% aus extrahiertem Fett, ganze 0,01% Sekundärpflanzenstoffe sind       enthalten
- keine Margarine (siehe Öl)
- kein Weißmehr / Weißmehlprodukte
...wird eventl. noch ergänzt


Da wird man dann tatsächlich auch von Veganern noch gefragt, was man da dann noch essen kann. ;)

Haferflocken sind erträglich"verarbeitet" und von Haus aus Vollkorn. Die gibt es zum Frühstück und wenn ich keine Lust zu kochen habe, dann auch zu anderen Mahlzeiten.

Meine Haferflocken mache ich mit Obst und Sojadrink. Der Sojadrink ist zwar auch industriell hergestellt, aber beinhaltet in der Naturversion nur Sojabohnen und Wasser. Alle anderen Pflanzendrinksorten sowie Sojadrink mit Zusätzen (wie Calcium etc.) wird Öl zugegeben. Soweit ich weiß, ist das Öl ist wohl der Haptik und Optik geschuldet. Aber da raffiniertes Öl nix in meiner Nahrung zu suchen hat...

Kartoffeln, Süßkartoffeln, Vollkronreis (brauner Reis bevorzugt) und Vollkornnudeln sind meine Sattmacher.

Getreide in Vollkorn sowie Pseudogetreide sind auch gerne gesehen.

Obst und Gemüse, soviel das Herz begehrt. Hier darf es dann auch mal nicht so heimisch sein - in Deutschland wachsen einfach keine Bananen und Datteln. ;)

Konserven nach Möglichkeit nur im Glas - Dosen sind in der Regel mit BPA-Kunststoffen ausgekleidet.

...wird eventuell noch ergänzt...

Zukünftige Rezepte werden dann unter dem Label "clean eating" zu finden sein. Freu mich schon auf's Rumtüfteln und Kochen.




Freitag, 3. August 2018

Veganer Stammtisch im August - update

Leider hat das Lemoine gestern verkündet, das sie Betriebsferien machen...

Deshalb findet der Stammtisch jetzt in der Wurstgalerie statt.

(Wie immer treffen wir uns zu einem netten Beisammensein im https://www.lemoinebistro.de/)

Wann? Am 2. Sonntag im Monat - also diesmal der 12.08. von 15-17 Uhr.

Anmeldungen über Facebook: https://www.facebook.com/groups/NeumuensterVegan/
oder hinterlasst hier eine Nachricht oder kommt einfach vorbei! 😊

Montag, 18. Juni 2018

Vegan Summer in Travemünde 16.06.2018

Nachdem unser eigenes Stadtfest im Bezug auf unseren Infotisch für mich eher enttäuschend war, wurde ich dafür auf dem Vegan Summer in Travemünde mit viel Spaß und interessanten Gesprächen entlohnt. Da haben sich drei Abende in der Küche stehen und backen ausgezahlt.
Es war der erste Vegan Summer in Travemünde, aber hoffentlich nicht der letzte. Von der Lokation her braucht er sich nicht hinter Eckernförde verstecken, auch wenn er von den Ständen her sehr überschaubar war.
Da wir genug Aktivisten am Stand waren, konnte ich auch mal ausgiebig rumlaufen und mich informieren und der einen oder anderen Schlemmerei hingeben... hier mal ein paar Impressionen:


Das war unser Stand...


... und das unser Kuchen- und Muffin-Angebot














Donnerstag, 29. März 2018

Ich leg dann mal Feto ein... ;)

Als ich mich Mitte des Monats durch die VeggiWorld in Hamburg geschlemmt habe, durfte natürlich der Taifun-Stand nicht ausgelassen werden.
Es wurden diverse Wurst-Convenience vor Ort gebraten und zum Verkösteln angeboten. Alle samt lecker und zwei Sorten sind auch gleich in meiner Einkaufstasche verschwunden, weil ich die bei meinem Taifun-Dealer vor Ort nicht bekomme.
Wirklich neu war für mich allerdings der Feto:




 - den hatte ich bislang nicht probiert und auch an dem Stand nicht kosten können. Also gekauft und mit nach Hause genommen... hätte ich ihn vor Ort probieren können, hätte ich ihn da gelassen... ;)

Rein optisch macht er sich hübsch auf dem Salat...



...und das Auge isst ja bekanntlich mit. Aber insgesamt betrachtet war das ganze eher nüchtern. Die Gewürze/Kräuter befinden sich lediglich auf dem Tofu, er ist geschmacklich nicht damit durchzogen. Wenn man ihn also klein würfelt, bleibt eine Hälfte des Tofublocks quasi natur und damit auch sehr geschmacksneutral. Das angepriesene "fein säuerlich" geht im Salatdressing unter.
Bei dem Namen "Feto" könnte man die Hoffnung verspüren, eine Feta-Alternative zu kaufen - ist es aber nicht.
Fällt für mich unter die Rubrik "kann man essen - muss man aber nicht"! Da bleibe ich lieber bei meinem derzeitigen Favoriten "Black Forest Tofu" - der schmeckt vom ersten bis zum letzten Schnipsel gleichermaßen seeeehr lecker!

Freitag, 23. März 2018

RäucherTofuSchnecken

Mal wat schnelles herzhaftes zum Mitnehmen  - kommt immer gut an!

Das Rezept kursiert schon lange im Netz und ich mach die auch bestimmt schon fast genauso lange, aber bisher hab ich es tatsächlich noch nicht selbst gebloggt... morgen back ich sie für das Frühlingsfest auf einem Lebenshof - wird bestimmt wieder ein schöner Tag mit Kühe kuscheln und so ;)



1 Packg. veganen Blätterteig (gibt es in fast jedem Supermarkt)
200g Räuchertofu
3 EL Tomatenmark
3 EL Sojasoße
1 kl. Zwiebel
1 TL getr. Rosmarin / Basilikum oder was sonst so an ital. Kräutern da ist

Als erstes den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, damit er schon mal auf Raumtemperatur kommt und sich besser ausrollen lässt.

Die Zwiebel schön fein hacken, den Tofu zermusen und alles mit einander vermengen.
Ich nehm dafür immer gerne meine kleine Moulinex - funktioniert aber auch in Handarbeit oder mit Mixer / Pürierstab.

Den Blätterteig ausrollen und im Querformat zu 2/3 mit der Masse bestreichen. Sprich, es wird eine lange und nicht sehr dicke Rolle und die Schnecken dementsprechend klein und handlich.

Den Blätterteig von der mit der Masse bestrichenen Seite her aufrollen, so dass die Rolle mit dem nicht bestrichenen Teig endet.
Die Rolle nun in fingerdicke Scheiben / Schnecken schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ca. 20 Min. bei 180°C Ober/Unterhitze backen.
Einfach mal im Auge behalten, der Blätterteig sollte sich schön goldgelb färben.
Wenn man die Schnecken in der Hälfte der Backzeit einmal wendet, bekommt man ein gleichmäßigeres Backergebnis...
Frohes schneckeln! ;)

Sonntag, 4. Februar 2018

Makkaroni Mac n Cheese

Leckerleckerlecker....

Schmeckt nicht unbedingt nach Käse, aber ist trotzdem superlecker! ;)

Für 4 Portionen:

300 g Süßkartoffel
100 g Möhren
1 Zwiebel
120 g Cashews
500 ml Wasser
2 TL Senf
1 TL Salz
1 TL Zitronensaft
1-2 Knoblauchzehen
4 EL Hefeflocken
1 Prise geräuchtes Paprikapulver

Süßkartoffel, Möhren und die Zwiebel klein schneiden und mit den Cashews in dem abgemessenen Wasser weich kochen. 
Dann die restlichen Zutaten dazu geben und alles mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer sämigen Soße verarbeiten.

Dazu passen Gabelmakkaroni - kann ich mir aber auch gut zu Kartoffeln mit Blumenkohl vorstellen.
Wenn was über bleibt - schmeckt kalt suuuuper zu Tortilla Chips.